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Zündmodul - Phase II:FAQ

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Auf dieser Seite finden Sie Fragen und Antworten, die oft zum Phase II-Zündmodul bzw. der Bedienung oder des Aufbaus gestellt werden. Wenn Sie Fragen haben und der Meinung sind, diese könnten sich andere Benutzer ebenfalls stellen, so fügen Sie diese einfach hinzu und senden eine EMail an info@pyroneo.de mit dem Hinweis, das Sie eine neue Frage gestellt haben.

So kann die Antwort auf Ihre Frage auch anderen Nutzern helfen.

Beachten Sie bitte, das es zu Fragen, die die gesamte Anlage betreffen, eine generelle FAQ-Seite gibt. Schauen Sie bitte auch dort nach, ob Ihre Frage bereits beantwortet wurde.


Allgemeine Fragen

Wie lautet das Standardpasswort für die Zündmodule?

Das Passwort ist bei Auslieferung auf "0000" voreingestellt.

Wie kann die Zündmodul-Firmware auf einen aktuellen Stand gebracht werden?

Hierfür gibt es eine separate Anleitung.

Wieso gibt es in den Modulen keine explizite Stepper-Funktion?

Jeder Ausgang eines Zündmoduls kann komplett frei auf eine beliebige Zeit programmiert werden. Entweder innerhalb einer automatischen Show oder einer manuellen Zündsequenz. Die Genauigkeit beträgt dabei 0,001 Sekunden (1 Millisekunde). Dies ist genauer, als es bei den meisten Anlagen mithilfe einer Stepperfunktion möglich ist.
Aus diesem Grund gibt es keine explizierte Stepper-Funktion - jedes Modul ist von der Genauigkeit und Zündgeschwindigkeit um den Faktor 10 schneller, als das menschliche Auge es überhaupt unterscheiden könnte.

Kann ich ein Zündmodul auch als "reinen" Stepper betreiben?

Beim Umstieg von einer anderen Zündanlage besteht eventuell der Wunsch, die alten Komponenten weiterhin zu verwenden. Aus diesem Grund können alle Zündmodule mit einem externen Trigger-Eingang nachgerüstet werden, über den das Zündmodul als reines Stepper-Modul benutzt werden kann. Hierfür ist jedoch eine Nachrüstung mit weiteren Teilen erforderlich.
Wenn Sie diese Funktion benötigen, sprechen Sie dies bitte bei der Bestellung der Leiterplatte an, wie sich diese Möglichkeit realisieren lässt.

Wie werden die Zündmodule mit Strom versorgt?

Für die Stromversorgung der Zündmodule gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Einbau eines Akkus
Bei einigen Geräten macht der Einbau eines eigenen Akkus Sinn, zum Beispiel wenn das Modul mit einem Funktransceiver ausgerüstet ist und autonom benutzt werden soll.
  • Versorgung über den angeschlossenen Modulbus
Bei dieser Option wird das Zündmodul über das angeschlossene Kabel von einem benachbarten Gerät, welches seinerseits über einen Akku verfügt, versorgt. Hierfür kann auch ein eigenständiges Akkupack verwendet werden.

Lassen sich mehrere Modulplatinen zu einem einzigen Modul zusammen schalten?

Diese Funktion wird nicht mehr unterstützt. Sie wurde aufgrund mangelnder Nachfrage und dem fraglichen Nutzen fallen gelassen. Es ist sehr viel flexibler, an ein Funkmodul mehrere Kabelmodule anzuschließen. Diese lassen sich sehr viel besser in der Nähe der Zünderdrähte platzieren als ein großes Modul mit vielen Ausgängen. Minimale Preisvorteile wurden durch die individuelle Gehäusefertigung sowieso aufgefressen so das es bei diesem Verfahren nur Nachteile gab.

Lassen sich mit den Zündmodulen auch z.B. Magnetventile (Flammenprojektoren) ansteuern?

Die Einschaltzeit jedes Ausgangs bzw. jeder Zündung lässt sich individuell und für jede Zündung getrennt einstellen. Hierbei sind Zeiten zwischen 30 Millisekunden und 65 Sekunden möglich, was für die allermeisten Anwendungsfälle ausreichen sollte. Die Zündspannung ist mit 24 Volt ausreichend um Magnetventile anzusteuern; der mögliche Ausgangsstrom mit 7A ebenfalls. Flammenprojektoren bzw. allgemein Magnetventile lassen sich daher problemlos verwenden.

Was passiert bei einer Funkstörung?

Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Bei einer automatischen Show sind die Module im Besitz sämtlicher für eine sichere Zündung benötigten Informationen. Ab dem Beginn der Show werden die Module ständig mit dem Sender synchronisiert und können daher bei einer Funkstörung anstehende Zündungen trotzdem ausführen. Dies ist bis zu einer maximalen Zeit von (einstellbar) 30 Sekunden möglich. In diesem Fall hat also eine totale Funkstörung von maximal 30 Sekunden keinerlei Auswirkung auf die Show.
Bei manuellen Sequenzen verhält es sich ähnlich. Auch diese werden von den Modulen bis zu einer Sicherheitsdauer autonom ausgeführt. Im Unterschied zur automatischen Show kann hier jedoch nicht von Anfang an eine kontinuierliche Information über den Beginn der Sequenz übertragen werden (der Beginn steht ja nicht fest, da manuelle Sequenzen per Knopfdruck ausgelöst werden). Wenn hier im Moment der Zündung der Sequenz eine Funkstörung auftritt, kann die Sequenz nicht gestartet werden.

Eine weitere Besonderheit sind Zündungen, die mehrfach den gleichen Ausgang betreffen: Da die Zündmodule jeweils nur einen einzigen Zündzeitpunkt pro Ausgang verwalten können, müssen Zündungen in diesem Fall "herkömmlich" per direkt übertragenem Befehl ausgelöst werden. Im Fall einer Störung wird deshalb natürlich keine Zündung ausgelöst.

Wie werden die Zündmodule bedient?

Die Phase II-Zündmodule verfügen über ein größeres Display als die Phase I-Geräte. Dies macht eine Bedienung vor Ort (am Gerät) überhaupt erst möglich. Zu den genauen Bedienmöglichkeiten am Zündmodul beachten Sie bitte die Bedienungsanleitung. Trotz der möglichen Ortsbedienung lassen sich sämtliche Funktionen natürlich auch weiterhin per Funk aus der Ferne aufrufen.

Ich habe mein Modulpasswort vergessen. Was soll ich tun?

Alle Phase II-Zündmodule können über das Gerätemenü freigegeben werden. Ein Anlernen ist danach auch ohne Eingabe des Passwortes möglich.

Um die Eigentümerinformationen ändern zu können, muss das Modul mit einem entsprechenden Programmieradapter in den Werkszustand zurück versetzt werden (= das EEPROM gelöscht werden). Falls Sie diese Prozedur nicht selbst durchführen können, schicken Sie das Zündmodul hierfür bitte ein.

Hardware

Ist bei einer Bestellung der Zündmodulplatine die nötige Firmware bereits installiert?

Ja, die Firmware ist bereits installiert. Die Firmware lässt sich jedoch auch relativ einfach über einen PC in Verbindung mit dem dazugehörigen Sender wechseln. Die nötigen Schritte sind hier beschrieben.

Mit welchem Silikon lassen sich beim Selbstbau die Klemmen am besten vergießen?

Wir benutzen zum Vergießen der Klemmen ein selbstnivellierendes Silikon, z.B. WEICON Silicon F. flüssig. Einige Onlineshops führen dieses spezielle Silikon ebenfalls. Für alle anderen Abdichtungen (z.B. Display des Commanders, Displayscheibe des Zündmoduls, ..) verwenden wir normales transparentes Sanitärsilikon aus dem Baumarkt.

Fehlerbehebung

Wenn ich das Zündmodul einschalten möchte, fängt die LED an, rot zu blinken. Das Modul reagiert nicht mehr und lässt sich nicht abschalten.

Die rot blinkende LED zeigt die Aktivierung des Bootloaders an, welcher dafür zuständig ist, eine neue Firmware (Betriebssoftware) auf das Zündmodul zu spielen. Für dieses Verhalten gibt es zwei Gründe:

  • Der Einschaltkontakt wurde beim Einschalten länger als 5 Sekunden gehalten. Das Zündmodul muss neu gestartet werden und funktioniert dann wieder einwandfrei.
  • Die Firmware des Zündmoduls ist beschädigt oder wurde beim letzten Update nicht korrekt aufgespielt. Führen Sie ein Firmware-Update durch, um dieses Problem zu beheben. Bis eine neue Firmware aufgespielt ist, lässt sich das Zündmodul nicht verwenden.

Um das Zündmodul auszuschalten (um es eventuell anschließend "normal" starten zu können) halten Sie den Magnetstift für länger als 10 Sekunden an den Einschaltkontakt. Sobald die LED aufhört zu blinken, können Sie den Magnetstift entfernen. Das Modul schaltet sich dann ab.